Und auf einmal fühle ich mich diskriminiert

Diskriminierung single frauen, Kolumne Trends und Demut: Das S-Wort - free-bytes.de

"Mimimi, typisch Frau" - Kein Bock mehr auf Sexismus

Wenn sie eine solche aus dem Briefkasten fische, sagt Diskriminierung single frauen G. Weil sie genau weiss, was da auf sie zukommt. Nämlich die immer gleichen und offenbar unvermeidlichen Fragen, die einer jährigen, nicht liierten Frau ungeniert gestellt werden: Wo denn ihr Freund sei? Sie habe keinen? Weshalb denn nicht? Ob sie es vielleicht schon mal auf Online-Plattformen versucht habe?

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Und was sie davon halten würde, wenn man ihr mal den Kollegen Simon vorstellte, der ein ganz Netter sei? Vorurteile, sagte mal einer salopp in einem politisch etwas unkorrekten Vergleich, seien wie Kakerlaken: Singles sind Diskriminierung single frauen single frauen eines solchen Vorurteils.

Es wird ihnen unterstellt, sie seien unglücklich. Und den Frauen ergeht es dabei wesentlich schlechter als den Männern. Der Singlemann verkörpert ein Lebensgefühl Männer ohne Partnerin gelten als einsame Wölfe, es umgibt sie dieser Hauch von Verwegenheit, und sie werden gleichermassen diskriminierung single frauen ihren Geschlechtsgenossen wie von Frauen bewundert.

Von den Männern, weil ein Singlemann keine Pflichtbesuche bei den Schwiegereltern absolvieren muss, weil er Fussball schauen und Bier trinken kann, diskriminierung single frauen lange und so viel er will, und weil ihm überhaupt niemand dreinredet in sein Leben.

Die Frauen bewundern ihn, weil diskriminierung single frauen sich nicht zähmen lässt, bindungsunwillig ist, was ihn diskriminierung single frauen macht und zu einer Art Trophäe.

Der Singlemann diskriminierung single frauen verkörpert ein Lebensgefühl: Und die ist, ganz entscheidend, selbst gewählt. Die Wahrnehmung der Singlefrau ist eine komplett andere. Deren Freiheit und Unabhängigkeit werden nicht als selbst gewählt betrachtet. Single-Frauen gelten als eine Art Opfer, als unvollkommen, als Mangelexemplar.

Es fehlt ihnen etwas, nämlich ein Mann, der Schlüssel zum Glück.

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Es schwingt Mitleid mit, wenn man über sie redet, erst recht, wenn die Frauen ohne Partner über 35 sind. Weil doch die biologische Uhr tickt. Und weil ja jede Frau Kinder haben will.

Egal wie hoch die Scheidungsrate steigt: Eine Frau, die Single ist, muss ganz einfach ein Problem haben.

Das S-Wort

Das zelebrierte Zweierglück Obschon die Zahlen längst was anderes aufzeigen — Diskriminierung single frauen sind auf dem Vormarsch: In der Werbung, in der Politik, in der Gesellschaft überhaupt: Das Paar gilt als das Mass aller Dinge, auch wird diese Lebensform immer noch als die einzig wahre erachtet.

Eine Hochzeit ist der Garant für jedes C-Sternchen, auf dem Titel einer Illustrierten zu landen, während die prominenten Singles — man denke etwa an Jennifer Aniston vor ihrer aktuellen Beziehung — partout als verzweifelt beschrieben werden. Zu Recht: Aber eben nur vermeintlich. Denn letzten Endes ging es diskriminierung single frauen Staffeln lang darum, dass die vier New Yorkerinnen dem Elend des Singledaseins entfliehen können, um da hinzukommen, wo das Glück wartet: Und es war kein Zufall, dass die freizügige Samantha Jones für ihren Lebensstil mit Brustkrebs bestraft wurde.

Der Begriff Single flirten lachen diskriminierung single frauen Etikett, erfunden für all jene Bemitleidenswerten, die nicht dem Normalfall entsprechen. Katja G. Das Verrückte ist, dass mir von meiner Umgebung geradezu eingeredet wird, dass ich unglücklich sein sollte.

Artikel - Sehen - Gesellschaft Und auf einmal fühle ich mich diskriminiert Vielleicht bin ich gar nicht anders. Vielleicht ticken wir alle irgendwie anders. Vielleicht sollten wir die Gesellschaft ändern.